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Die neuen SwitchBot Light Bars verbinden farbige Lichtszenen mit nutzbarem Warm- und Kaltweiß. Dank Matter over Wi-Fi lassen sie sich ohne zusätzlichen SwitchBot-Hub in verbreitete Smart-Home-Systeme einbinden.
Zwei Lichtleisten für Arbeit und Unterhaltung
Viele Effektleuchten sind vor allem für Gaming und Filmabende gedacht. SwitchBot setzt bei den Light Bars breiter an: Das Paar soll den Schreibtisch, den Fernseher oder ein Regal nicht nur farbig in Szene setzen, sondern auch als indirekte Arbeits- und Lesebeleuchtung dienen. Jede Leiste ist 28 Zentimeter lang und kann stehend, liegend oder an einer geeigneten Fläche befestigt werden.
Die Kombination aus RGB-LEDs sowie separaten warm- und kaltweißen LEDs steckt bereits im Namen RGBICWW. Sie ermöglicht kräftige Farben, mehrfarbige Verläufe und zugleich ein Weißlicht, das nicht lediglich aus gemischten RGB-Farben erzeugt wird. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die Beleuchtung tagsüber konzentriertes Arbeiten unterstützen und am Abend für eine ruhigere Stimmung sorgen soll.
Zwölf Zonen statt nur einer Lichtfarbe
Über beide Leuchten verteilt arbeiten zwölf getrennt steuerbare Farbzonen, sechs pro Leiste. Dadurch können auf einer Leuchte mehrere Farben gleichzeitig erscheinen. Wandflächen hinter einem Monitor oder Fernseher lassen sich so mit abgestuften Verläufen beleuchten, anstatt nur in einer einzigen Farbe zu leuchten.
SwitchBot nennt 16 Millionen Farben und 26 vorgefertigte dynamische Effekte. Für Musik stehen sechs reaktive Modi bereit. Ein eingebautes Mikrofon nimmt dafür Geräusche aus der Umgebung auf und übersetzt Rhythmus und Lautstärke in Lichtbewegungen. Ein zusätzlicher Musiksensor ist nicht notwendig.
- zwölf einzeln ansteuerbare Farbzonen im Leuchtenpaar
- 26 dynamische Szenen für Film, Spiel und Atmosphäre
- sechs musikgesteuerte Effekte über das integrierte Mikrofon
- eigene Lichtbilder und Zeitpläne über die SwitchBot-App
Weißlicht von 2.200 bis 6.500 Kelvin
Für den Alltag ist der Weißlichtbereich besonders interessant. Die Farbtemperatur reicht von sehr warmen 2.200 Kelvin bis zu kühlen 6.500 Kelvin. Damit können die Leisten am Abend ein weiches Hintergrundlicht liefern oder tagsüber eine deutlich neutralere Beleuchtung ergänzen. Die Helligkeit lässt sich laut Hersteller stufenlos von ein bis 100 Prozent einstellen.
Gemeinsam erreichen beide Leisten bis zu 800 Lumen bei gemischtem Weißlicht. Das genügt als kräftige indirekte Beleuchtung an Wand, Schreibtisch oder Regal. Eine zentrale Deckenleuchte ersetzen sie in größeren Räumen jedoch nicht. Ihr Vorteil liegt eher darin, harte Kontraste zwischen hellem Bildschirm und dunkler Umgebung zu verringern.

Matter direkt über das WLAN
Die Light Bars unterstützen Matter over Wi-Fi. Sie können daher als Matter-Leuchten direkt in kompatible Plattformen aufgenommen werden. SwitchBot nennt Apple Home, Amazon Alexa, Google Home, Samsung SmartThings, Home Assistant und Homey. Für die reine Matter-Verbindung ist kein zusätzlicher SwitchBot-Hub erforderlich.
Ganz ohne Zentrale funktioniert die systemübergreifende Steuerung trotzdem nicht in jedem Aufbau. Das jeweilige Smart-Home-System benötigt einen passenden Matter-Controller, beispielsweise einen geeigneten HomePod, Echo, Nest Hub oder eine kompatible Smart-Home-Zentrale. Welche Funktionen dort verfügbar sind, hängt außerdem von der Plattform und deren Matter-Umsetzung ab.
Grundfunktionen wie Ein- und Ausschalten, Helligkeit und Farbe lassen sich über Matter bereitstellen. Aufwendige Zoneneffekte, Musikmodi und bestimmte Szenen werden dagegen in der SwitchBot-App eingerichtet. Zusätzlich bleibt ein kabelgebundener Controller für schnelle Änderungen direkt am Gerät erhalten.
Magnetisch, stehend oder verdeckt montiert
Die eingebauten Magnete machen die Leisten flexibel. An geeigneten Metallflächen können sie ohne dauerhafte Halterung angebracht und später neu positioniert werden. Alternativ lassen sie sich aufstellen, hinlegen oder mit Klebepads an nicht magnetischen Flächen befestigen.
Das eröffnet mehrere sinnvolle Plätze: hinter dem Monitor, neben dem Fernseher, unter einem Regal, an einem Metallrahmen oder am Bett. Indirektes Licht wirkt meist ruhiger, wenn die LEDs nicht direkt ins Auge leuchten. Vor der festen Montage sollte deshalb zunächst ausprobiert werden, wie weit die Leisten von der Wand entfernt sein müssen und ob Kabel sowie Controller unauffällig erreichbar bleiben.
Was vor dem Kauf wichtig ist
Das Set arbeitet mit 24 Watt und enthält pro Leiste RGB-, warmweiße und kaltweiße LEDs. SwitchBot gibt eine Lebensdauer von 50.000 Stunden an. Im europäischen Shop kostet das Paar zum Marktstart 55,99 Euro. Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern.
Für Nutzer mehrerer Smart-Home-Marken ist die direkte Matter-Anbindung der wichtigste Punkt. Wer dagegen vor allem komplexe Farbverläufe und Musiksteuerung nutzen möchte, wird weiterhin regelmäßig die SwitchBot-App benötigen. Die offenen Matter-Grundfunktionen und die herstellereigenen Effekte ergänzen sich, sind aber nicht identisch.
Eine ungewöhnliche Zusatzidee ist die Nutzung als Statusanzeige. Über die SwitchBot-Schnittstelle lassen sich Lichtsignale für Arbeitsabläufe oder KI-Agenten definieren: Eine Farbe kann einen laufenden Vorgang anzeigen, eine andere den Abschluss oder eine notwendige Rückfrage. Für Schreibtische mit vielen digitalen Abläufen kann das praktischer sein als eine weitere Benachrichtigung auf dem Bildschirm.