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Konzeptdarstellung eines faltbaren Smartphones mit einem abstrakten Gesichtserkennungsmuster über dem Display

IT & Technik · Apple-Gerüchte

Das aktuelle iPhone Duo nutzt Touch ID. Nun berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman über Prototypen eines Nachfolgers mit Face ID unter dem äußeren Display. Das ist ein interessanter Hinweis auf mögliche Entwicklungsschritte, aber keine Produktankündigung von Apple. Für eine heutige Kaufentscheidung sollte diese Grenze deutlich bleiben.

Was Gurman über die Prototypen sagt

In der Power-On-Podcastfolge vom 22. Oktober 2026 spricht Gurman von intern getesteten iPhone-Duo-2-Prototypen mit Face-ID-Technik unter dem Außendisplay. Er nennt außerdem Versuche mit einer Aktionstaste. Seine Aussagen beschreiben Entwicklung und Erprobung; sie bestätigen nicht, dass diese Merkmale in einem bestimmten Verkaufsmodell erscheinen werden.

Apple hat damit keinen iPhone-Duo-2-Termin und keine entsprechende Ausstattungsliste veröffentlicht. Auch aus einem existierenden Prototyp lässt sich keine verlässliche Lieferzusage ableiten. In einer Entwicklung können mehrere technische Varianten geprüft werden, bevor eine davon für ein Produkt ausgewählt wird. Die Formulierung „wird getestet“ sollte deshalb nicht zu „kommt sicher“ verkürzt werden.

Für Leser ist die Zuordnung der Aussage wichtig: Der Bericht stammt von einem Journalisten, die technischen Daten des derzeitigen Geräts von Apple. Beides kann nebeneinander interessant sein, hat aber einen unterschiedlichen Nachweiswert. Ein Bild einer möglichen künftigen Bauform ist ebenfalls keine Aufnahme eines von Apple bestätigten Nachfolgers.

Das aktuelle iPhone Duo verwendet Fingerabdruckerkennung

Apples technische Daten führen beim aktuellen iPhone Duo Touch ID auf. Die biometrische Anmeldung erfolgt also per Fingerabdruck, nicht über das TrueDepth-System von Face ID. Für Menschen, die bisher häufig ein iPhone per Gesicht entsperrt haben, ist das ein wichtiger Unterschied im täglichen Ablauf. Er sollte vor einem Wechsel bewusst ausprobiert werden.

Dabei zählt die eigene Handhabung: Wie greifst du das Gerät auf dem Schreibtisch, unterwegs oder mit aufgeklapptem Display? Teste die Anmeldung in den Situationen, die bei dir häufig vorkommen. Eine technische Datenzeile kann diese persönliche Bedienprobe nicht ersetzen. Ebenso wenig lässt sich aus der Vorliebe eines anderen Nutzers ableiten, welche Methode dir besser liegt.

Die Entscheidung sollte sich auf die heute dokumentierte Ausstattung beziehen. Wenn eine bestimmte Anmeldemethode für dich unverzichtbar ist, halte dieses Kriterium im Vergleich ausdrücklich fest. So wird es nicht von der Begeisterung über eine neue Geräteform oder von einem noch unbestätigten Nachfolger verdrängt.

Eine Kamera unter dem Display ist nicht automatisch Face ID

Apple erklärt Face ID als Zusammenspiel der TrueDepth-Technik mit Tiefendaten und geschützter Verarbeitung. Eine normale Kameraaufnahme allein beschreibt dieses System nicht. Deshalb darf die Nachricht über eine unter dem Display sitzende Kamera nicht automatisch als Nachweis für Gesichtsauthentifizierung gelesen werden. Entscheidend ist, welches vollständige Verfahren der Hersteller für das jeweilige Gerät bestätigt.

Die Platzierung von Komponenten und das tatsächlich verfügbare Anmeldeverfahren sind zwei verschiedene Fragen. Ein optisch unauffälligeres Display kann ein Designziel sein, sagt aber noch nichts über die fertige Umsetzung eines biometrischen Systems aus. Für einen künftigen Vergleich wären die offizielle Produktbeschreibung und die dazugehörigen Nutzungshinweise maßgeblich.

Auch ein möglicherweise zusätzlich getesteter Knopf sollte für sich betrachtet werden. Aus einer Nachricht über mehrere Prototypfunktionen entsteht keine verbindliche Gesamtausstattung. Wer beide Neuerungen erwartet, sollte sie bei einer späteren Vorstellung einzeln prüfen, statt aus einem Gerücht eine vollständige Spezifikationsliste zusammenzustellen.

Jetzt wählen oder die weitere Entwicklung abwarten?

Wenn dein vorhandenes Smartphone die wichtigen Aufgaben gut erfüllt, kannst du weitere offizielle Ankündigungen in Ruhe abwarten. Wenn du jetzt ein Gerät brauchst, vergleiche die heute angebotenen Modelle anhand deiner tatsächlichen Anforderungen. Ein unsicherer Zukunftstermin lässt sich schlecht mit einem konkreten aktuellen Bedarf gleichsetzen.

Unsere Einordnung: Der Bericht macht Face ID beim faltbaren iPhone zu einem nachvollziehbaren Entwicklungsthema. Er macht daraus noch kein zugesagtes Merkmal des nächsten Modells. Bewerte das aktuelle iPhone Duo nach seiner bestätigten Ausstattung und behandle einen Nachfolger so lange als offene Entwicklung, bis Apple konkrete Angaben veröffentlicht.

Bloomberg Audio Studios: Power On mit Mark Gurman, Folge vom 22. Oktober 2026, Angaben zu Prototypen; Apple: technische Daten des iPhone Duo; Apple Support: Technologie und Sicherheitskonzept von Face ID. Recherchestand: 25. Oktober 2026.