>>Vorsicht bei Anrufern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben

Vorsicht bei Anrufern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben

  • Vorsicht bei Anrufern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben

Das Support-Ende von Windows 7 seit Januar 2020 ruft offenbar Betrüger auf den Plan. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Anrufern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben und Fernzugriff auf den PC wollen. Diese Betrugsmasche, „Tech Support Scam“ genannt, ist nicht neu. Auch mobile Webseiten werden für Betrugsversuche genutzt.

Vorsicht bei Anrufern

Mitte Januar 2020 endete die Unterstützung („Support“) für das PC-Betriebssystem Windows 7 von Microsoft. Obwohl schon länger bekannt war, dass Microsoft die technische Unterstützung und Software-Updates für Windows 7 einstellen wird, machte das Support-Ende im Januar trotzdem Schlagzeilen. Viele Medien berichteten darüber.

Die Aufmerksamkeit für das Thema nutzen offenbar auch Betrüger. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt davor, dass ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter bei einer Verbraucherin in Osnabrück anrief und per Fernwartung auf ihren Rechner zugreifen wollte. Begründung: Windows 7 würde nicht länger unterstützt, sie müsse sich vor Viren schützen.

(Quelle/Link:https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/vorsicht-falle/microsoft-windows-7-support-endet-anrufer-will-pc-fernwarten)

Tech Support Scam gibt es schon seit vielen Jahren

Solche Betrügereien, bei denen ein technischer Support vorgetäuscht wird, gibt es schon seit einigen Jahren. Er wird als „Tech Support Scam“ bezeichnet. Das Ende des Supports für Windows 7 und die Berichterstattung darüber haben der Betrugsmasche möglicherweise wieder Aufwind verschafft.

Fallen Sie nicht auf solche Anrufe herein, sondern legen Sie einfach auf. Gewähren Sie niemals fremden Personen Zugriff auf Ihren Rechner und damit auf Ihre persönlichen Dateien. Die Gefahr ist sehr hoch, dass Betrüger Ihre Dateien stehlen, Schadsoftware installieren oder den Rechner verschlüsseln. Anschließend fordern sie Geld, damit Sie wieder an die Daten kommen. Eingehende Anfufer sperren wir gern auf ihrem System. Befragen Sie dazu einfach unseren technischen Support.

Microsoft warnt auf der Unternehmenswebseite vor solchen Betrugsversuchen (Link: https://support.microsoft.com/de-de/help/4013405/windows-protect-from-tech-support-scams): „Betrügereien durch sogenannten Support Scam sind ein branchenweites Problem. Dabei versuchen Betrüger, Sie durch die Schilderung vermeintlicher Probleme zu überzeugen, für unnötige technische Supportdienste zu bezahlen, die Geräte-, Plattform- oder Softwareprobleme beheben sollen.“

Fehler- oder Warnmeldungen von Microsoft enthalten keine Telefonnummern

Die Betrüger rufen entweder direkt an und fordern Verbraucher auf, Anwendungen zu installieren, die einen Fernzugriff auf das Gerät ermöglichen. Eine andere Vorgehensweise ist, auf Webseiten gefälschte Fehlermeldungen anzuzeigen und dort Support-Telefonnummern anzugeben, die Sie zu einem Anruf verleiten sollen. Wichtig zu wissen: Fehler- oder Warnmeldungen von Microsoft enthalten niemals Telefonnummern.

Webseiten mit falschen Sicherheitshinweisen können auch auf dem Smartphone auftauchen. Wenn Sie beispielsweise auf einem iPhone von Apple mit dem Safari-Browser mobil surfen und auf eine schadhafte Webseite gelangen, könnte sich ein Pop-up-Fenster mit diesem oder einem ähnlichen Hinweis öffnen „Auf Ihrem iPhone wurden (3) Viren entdeckt und der Akku wurde infiziert und beschädigt. Wenn Sie diese Malware jetzt nicht entfernen, kann Ihr Gerät möglicherweise beschädigt werden“.

Behalten Sie bei dieser Meldung, die angeblich von „Apple-Sicherheit“ stammt, einen kühlen Kopf. Folgen Sie nicht den Anweisungen, die Sie dazu verleiten wollen, auf eine Schaltfläche zu klicken und ein Virenschutz-Tool zu installieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich Betrüger Zugang zu Ihren Daten erschleichen wollen. Wenn Ihnen ein solcher Zugriff merkwürdig vorkommt, wenden Sie sich umgehend an eine unserer Filialen.

Schließen Sie einfach das Browser-Fenster und den Safari-Browser. Löschen Sie zudem in den „Einstellungen“ unter „Safari“ den Verlauf (die Webseiten, die Sie besucht haben). Dann sollte diese Meldung nicht mehr auftauchen.

Dass Ihr iPhone einen oder mehrere Viren hat, ist unwahrscheinlich. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Smartphone oder Ihr Rechner ein Problem hat, können Sie in Ihrem örtlichen Mobilfunkfachhandel um Rat fragen. Fachhändler helfen Ihnen auch, eine Antiviren-Software auf Ihren Geräten zu installieren.

Unterstützung für Service & Support und Betrugsprävention:
Marini Entertainment GmbH
IT-Sicherheit
Zschochersche Str. 41a
04229 Leipzig
Marini IT-Sicherheit: +49 341 487 36 660
Marini Beratung: +49 341 487 36 60

Von |2020-03-09T09:15:44+00:00Montag, März 9, 2020|Kategorien: Allgemein|
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